Erfahrungen und Wirtschaftlichkeit
Typische Ausgangslagen, was realistisch ist und wann sich die Kombination lohnt.
Wärmepumpe mit Photovoltaik: Erfahrungen
Eine Wärmepumpe mit Photovoltaik nutzt den Strom vom eigenen Dach dort, wo er am meisten bringt: im Haus statt im Netz. Hier lesen Sie, wie die Kombination funktioniert, wie groß die PV-Anlage sein sollte und was 2026 noch gefördert wird. Wenn Sie möchten, vermitteln wir Ihnen bis zu drei Angebote für das Komplettpaket.
Die Wärmepumpe gehört im Haus zu den größten Stromverbrauchern, die Photovoltaik erzeugt Strom direkt am Dach. Läuft die Wärmepumpe dann, wenn die Sonne scheint, steigt der Eigenverbrauch und es muss weniger Strom aus dem Netz gekauft werden.
Besonders gut gelingt das bei der Warmwasserbereitung. Sie lässt sich zeitlich verschieben, denn ein Speicher hält das Wasser warm. Laut klimaaktiv steigt der Eigenverbrauch, wenn das Warmwasser am frühen Nachmittag bereitet wird. Auch das Haus selbst speichert Wärme: An sonnigen Tagen in der Übergangszeit kann die Wärmepumpe mittags etwas mehr heizen und abends pausieren.
Die Grenze ist der Winter. Dann braucht die Wärmepumpe am meisten Strom, während die PV-Anlage wenig liefert. Eine Photovoltaik-Wärmepumpe im Sinne von "nur Sonnenstrom" gibt es deshalb nicht, sehr wohl aber eine deutlich kleinere Stromrechnung.
Alle Werte sind Richtwerte aus österreichischen Quellen. Ihr Projekt kann davon abweichen.
| Thema | Richtwert | Quelle |
|---|---|---|
| Wirtschaftliche PV-Größe im Einfamilienhaus | ca. 5 bis 10 kWp, rund 25 bis 55 m² Dach | klimaaktiv 2024 |
| Typische PV-Anlage | 7 kWp, rund 40 m² | PV Austria 2024 |
| Ersparnis pro Jahr | PV allein mindestens € 700, mit Wärmepumpe rund € 1.000 | PV Austria 2024, Strompreis 2024 |
| Amortisation PV | ca. 7 statt 10 Jahre mit Wärmepumpe | PV Austria 2024 |
| PV-Anlage 10 kWp | ca. € 12.000 bis 16.000 | Bosch Österreich |
| Stromspeicher | ca. € 5.000 bis 10.000 | Bosch Österreich |
| Wärmepumpe Einfamilienhaus inkl. Installation | ca. € 20.000 bis 40.000 | Bosch Österreich |
Stand Oktober 2026. PV Austria rechnete 2024 mit einem Netzstrompreis von rund 33 Cent je kWh; bei niedrigeren Preisen fallen Ersparnis und Amortisation entsprechend anders aus.
Typische Ausgangslagen, was realistisch ist und wann sich die Kombination lohnt.
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PV-Anlage dimensionierenWas bei PV und Wärmepumpe noch gefördert wird und was ausgelaufen ist.
Photovoltaik Förderung und WärmepumpeAngebote für Wärmepumpe, PV-Anlage oder beides, abgestimmt auf Ihr Haus.
Angebot für PV und WärmepumpeFür die Wärmepumpe gibt es Geld vom Bund: Die Neuauflage der Bundesförderung Kesseltausch zahlt beim Ersatz einer fossilen Heizung pauschal € 5.000, die Anmeldung dafür steht vom 2. November bis zum Jahresende 2026 offen. Für die Photovoltaik sieht es anders aus: Die drei Calls des EAG-Investitionszuschusses 2026 sind vorbei, der letzte endete am 22. Oktober 2026. Der Nullsteuersatz für PV-Module gilt 2026 nicht mehr.
Interessant für Oberösterreich: Die Landesförderung für Wärmepumpen verlangt unter anderem eine PV-Anlage ab 3 kWp oder eine Alternative wie Solarthermie ab 6 m² oder zehn Jahre Ökostrom, dazu eine SG-Ready-Schnittstelle. Alle Details stehen unter Photovoltaik Förderung und Wärmepumpe.
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Gebäude, heutige Heizung, vorhandene oder geplante PV-Anlage und Postleitzahl angeben. Rund zwei Minuten.
Stimmen Sie zu, erhalten bis zu drei Betriebe in Ihrer Nähe, die Wärmepumpe und PV planen, die Anfrage.
Dach, Technikraum, Zählerkasten und Heizsystem werden vor Ort angesehen, der Wärmebedarf wird ermittelt.
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Meist ja, weil die Wärmepumpe einen Teil des Sonnenstroms direkt im Haus verbraucht. PV Austria schätzte 2024 die Ersparnis einer typischen PV-Anlage auf mindestens € 700 im Jahr, mit Wärmepumpe auf rund € 1.000, und die Amortisation auf etwa 7 statt 10 Jahre. Die Werte beruhen auf dem Strompreis von 2024 und sind heute nur ein Anhaltspunkt.
klimaaktiv nennt für Einfamilienhäuser eine wirtschaftliche PV-Größe von etwa 5 bis 10 kWp, das entspricht rund 25 bis 55 m² Dachfläche. Die passende Größe hängt von Dach, Haushaltsstrom, Wärmebedarf und weiteren Verbrauchern wie einem E-Auto ab. Mehr unter PV-Größe mit Wärmepumpe.
Nicht das ganze Jahr. Die Wärmepumpe braucht im Winter am meisten Strom, die Photovoltaik liefert dann am wenigsten. Im Sommer und in der Übergangszeit kann ein großer Teil des Strombedarfs, etwa für Warmwasser, aus der eigenen Anlage kommen. Der Netzanschluss bleibt in jedem Fall nötig.
Beide hängen am normalen Hausnetz, eine direkte Verbindung gibt es nicht. Damit die Wärmepumpe bevorzugt bei Sonnenstrom läuft, braucht es eine Steuerung, etwa über die SG-Ready-Schnittstelle der Wärmepumpe und einen Energiemanager oder Wechselrichter mit passender Funktion. Die Einbindung übernehmen Elektro- und Heizungsfachbetrieb. Details unter Steuerung.
Bosch Österreich nennt für eine PV-Anlage mit 10 kWp ca. € 12.000 bis 16.000, für einen Stromspeicher ca. € 5.000 bis 10.000 und für eine Wärmepumpe im Einfamilienhaus samt Montage ca. € 20.000 bis 40.000. Für die Wärmepumpe gibt es beim Tausch einer fossilen Heizung eine Bundespauschale von € 5.000 (Stand Oktober 2026).
Nichts. Für Sie entstehen weder Kosten noch Verpflichtungen. Wir vermitteln und reichen Ihre Angaben erst nach Ihrer Zustimmung an höchstens drei Betriebe weiter, die Ihnen dann ein Angebot machen.
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